
Netsens Wetterstationen
Damit Sie die richtigen Entscheidungen treffen!

Netsens, warum?
Netsens, aus Florenz in Italien, war eine der ersten Firmen, die drahtlose Sensorsysteme (IoT=Internet of Things) für die Landwirtschaft entwickelte, um damit nachhaltiges Management für landwirtschaftliche Kulturen zu ermöglichen.
Heute sind IoT-Systeme für das Monotoring in den Bereichen Landwirtschaft, Meterologie, Umwelt und Mobilität im Portfolio. Gestartet wurde in 2004 mit den Wetterstationen für die Landwirtschaft. Seit diesen Anfängen lernt die Software „LiveData“ tagtäglich durch die Daten tausender Stationen und ereicht damit sehr genaue Befallsprognosen für die unterschiedlichsten Kulturen.
Deshalb glauben wir, dass Netsens die meiste Erfahrung besitzt und die besten Lösungen für unsere Kunden bieten kann und haben uns entschieden mit Netsens zu arbeiten. Sie sollten es ebenfalls tun!
Wie ist das Funktionsprinzip (am Beispiel Weingarten)?
Eine zentrale Hauptstation (Basis-Wetterstation) ist mit sogenannten Funkeinheiten (IoT-Units) verbunden, die in einem Umkreis bis zu 4, 6 oder 8 km -je nach Gelände- , um die Hauptstation verteilt sein können. Die Hauptstation empfängt die von den Sensoren der Funkeinheiten ermittelten Klimadaten (Mikroklima in den den Rebzeilen) und sendet diese, zusammen mit der Wettervorhersage des jeweiligen Standorts, an den Server von Netsens.

Hauptstation (Basis-Wetterstation)
Die Hauptstation ist für die Datenübertragung zum Server von Netsens mit einer SIM-Karte ausgestattet.
In den meisten Fällen sind Sensoren für Windgeschwindigkeit und -richtung, Sonneneinstrahlung, Regenmenge, Luftdruck und -temperatur an der Station installiert.

Funkeinheit (IoT-Unit)
Eine Funkeinheit (Messpunkt) wird direkt in einer Rebzeile installiert und misst mit ihren Sensoren die Lufttemperatur und -feuchte, sowie die Blattnässe und zwar doppelseitig (untere und obere).
Zusätzlich können zwei Bodenfeuchtesensoren installiert werden, manchmal wird auch ein Regensensor ergänzt (abhängig von den Wünschen der Anwender).

LiveData-Prognose-Software
Zusätzlich zu den Mikroklimadaten, gehen am Server die Daten der siebentägigen Wettervorhersage für den Standort der Basisstation ein.
Aus diesen Daten erstellt die LiveData-Software Prognosen für verschiedene Schädlinge. Für den Weinbau sind dies: Peronospora, Oidium, Botrytis, Traubenwickler und Schwarzfäule.
Was können die Wetterstation alles leisten?
- Standortbezogene Wettervorhersage
- Warnung vor Frostgefahr
- Befallsprognosen für diverse Krankheiten
- Ermittlung von Bodenfeuchte und Bodentemperatur
- Steuerung der Bewässerung
Einige Fotos zum besseren Verständnis!
1. Hauptstation
• Eine Basis-Wetterstation kann die Daten von bis zu 30 Funkeinheiten managen. Ideal in Regionen mit unhomogenen Geländebedingungen.
• Welche Felddaten ermittelt werden sollen, kann frei entschieden werden. Für die Messpunkte (Funkeinheiten) in den Rebenzeilen, sollten aber immer die Lufttemperatur und die Luftfeuchte, sowie die Blattnässe (doppelseitig) erfasst werden, denn diese Daten sind wichtig für die Erstellung der Prognosen.
• Ob im Herbst oder Frühjahr, die Frostschutzwarnung ist immer möglich. In Kulturen mit Beregnungsanlagen wäre es auch möglich, diese zu steuern, um Frostschäden zu vermeiden.



Die wichtigsten Sensoren!

Temperatur- und Feuchtesensor
…misst Lufttemperatur und -feuchte. Für Funkeinheiten und Basis-Stationen verwendbar.

Blattnässesensor, doppelseitig
…die Blattnässe wird für die Ober- und Unterseite separat erfasst. Dieses wichtige Details ist Standard, kein Extra!

Regenmesser
…erfasst die Menge an Niederschlag. Der Sensor ist selbstentleerend.

Sonneneinstrahlung-Sensor
…die kumulierte Sonneneinstrahlung und Temperatursumme wird berücksichtigt bei Befallsprognosen für verschiedene Krankheiten.

Luftrichtung- und -Geschwindigkeitssensor
… die Daten dieses Sensor sind wichtig bei der Planung der Pflanzenschutzmaßnahmen.

Bodenfeuchte-Sensor
… zur Bodenfeuchtemessung werden normalerweise zwei Sensoren an einer Stelle eingesetzt. Wie tief die Sensoren im Boden positioniert werden, kann frei entschieden werden. Im Weinbau sind Tiefen von 30 cm für den einen und 60 cm für den anderen gängig.
Wir haben in Kürze das Funktionsprinzip der Wetterstationen für Weingärten präsentiert…
… für andere Bereiche wie Obstbau, Gemüseanbau, Feldbau, etc. können wir ebenfalls Systeme mit passenden Sensoren anbieten, denn…
… nur wenn das Mikroklima direkt am jeweiligen Standort erfasst wird, können genaue Prognose für Krankheitsbefall und damit den Pflanzenschutz erstellt werden.
Natürlich gilt das auch wenn bewässert werden soll, denn weder zuviel noch zuwenig Bodenfeuchte ist gut für die Entwicklung der Pflanzen. Durch Erfassung der Evaporisation in Verbindung mit der Sieben-Tägigen-Wetterorhersage, kann die Bewässerung richtig und präzise dosiert werden.


